
Über dieses Bild
ESO 239-2 ist das Ergebnis einer kosmischen Kollision zwischen Galaxien, die schließlich zu einer größeren „elliptischen“ Galaxie führen wird. Das hier eingefangene Zwischenstadium zeigt eine Galaxie mit langen Schweifen aus Staub und Gas, die den Kern der Galaxie umhüllen.
Wissenschaftliche Bedeutung
ESO 239-2 liefert eine Momentaufnahme der morphologischen Transformation während der Galaxienverschmelzung. Solche Systeme helfen dabei, zu kalibrieren, wie schnell Gezeitenschutt verblasst und wann sich die Überreste zu elliptischen Profilen absetzen. Das Verständnis dieser Zeitskalen ist wichtig für die Interpretation der Verschmelzungsraten in der gesamten kosmischen Geschichte und für die Verknüpfung der beobachteten Struktur mit dem Evolutionsstadium.
Beobachtungsdetails
Die optische Hubble-Bildgebung löst Staubspuren, Gezeitenstrukturen und helle sternbildende Knoten um den Kern herum auf. Die Daten unterstützen die visuelle und quantitative Klassifizierung der Fusionsphase. In Kombination mit Spektroskopie können diese Bilder das Alter von Sternen und die Frage, ob die Kernaktivität durch Fusionen verursacht wird, bestimmen.
Ort im Universum
Konstellation
Unbekannt
Entfernung von der Erde
Ungefähr 650 Millionen Lichtjahre
Lustige Fakten
- 1
ESO 239-2 zeigt Gezeitenschweife und Staubstrukturen, die auf eine vergangene Galaxienkollision hinweisen.
- 2
Das Objekt stellt eine Übergangsphase zwischen einem gestörten Paar und einem glatteren Rest dar.
- 3
Fusionen wie diese können die Sternumlaufbahnen und die zentrale Gasverteilung stark verändern.
Bildnachweis: NASA, ESA, Hubble-Weltraumteleskop



